Strategie und Bericht
Die FAU sieht Nachhaltigkeit als zentrale Aufgabe in Wissenschaft, Lehre und institutionellem Handeln. Als große Forschungsuniversität entwickelt sie Lösungen für ökologische, soziale und ökonomische Herausforderungen. Mit interdisziplinärer Forschung, innovativen Lehrangeboten und Dialog mit Gesellschaft, Wirtschaft und Politik will sie zukunftsfähige Lösungen entwickeln und ressourcenschonende Strukturen schaffen, um eine lebenswerte Zukunft für alle Generationen zu ermöglichen.

Nachhaltige Entwicklung an der FAU
Verankerung von Nachhaltigkeit in der Hochschulkultur
Um Klimaschutz und Nachhaltigkeit an einer Volluniversität effektiv zu fördern, müssen viele Akteure und Bereiche zusammenwirken: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende, Universitätsbetrieb und Verwaltung, Standortverantwortliche, Fakultäts- und Universitätsleitung. Mit einer guten Koordination sind aber auch große Gewinne möglich, sowohl im betrieblichen Bereich als auch in Bildung, Forschung und Transfer.
Die FAU ist sich ihrer Vorbildrolle und Verantwortung in der Gestaltung einer global und generationsübergreifend gerechten Welt bewusst. Daher wurde „Nachhaltigkeit“ zum Querschnittsthema erhoben mit starkem Fokus auf ökologisch verträglichem Handeln und Klimaschutz. Dieses Querschnittsthema wird strategisch betreut von einem Sonderbeauftragten für Nachhaltigkeit mit Unterstützung durch die Kommission für Nachhaltigkeit und operativ umgesetzt durch die Stabsstelle Green Office. Mit einer Struktur, die „bottom-up“ Ideen zulässt, aber auch dialog- und entscheidungsfähig ist und die vorhandenen Kompetenzen zielgerichtet einsetzt. Aufgabe des Green Offices selbst ist es außerdem, sich für die Umsetzung bestimmter Projekte zu vernetzen.
Entstehung des Green Office
Koordiniert vom Referat für Ökologie und Nachhaltigkeit der Studierendenvertretung (Stuve) der FAU haben über vierzig studentische Gruppen ein Klimaschutz- und Nachhaltigkeitskonzept erarbeitet und im November 2019 dem Präsidenten Prof. Dr.-Ing. Joachim Hornegger überreicht. Mit dem Konzept gaben die Studierenden den Impuls zur Einrichtung eines Green Office, welches Klimaschutzmaßnahmen in den Bereichen Universitätsleitung und Verwaltung, Lehre und Forschung, Infrastruktur, Bewirtschaftung und Mobilität einleiten soll. Das Green Office wurde im Sommersemester 2020 eingerichtet.
Ursprünglich wurde das Green-Offfice-Modell von der Green Office Bewegung (Green Office Movement), ein globales Netzwerk aus und für Studierende und Mitarbeitende an Hochschulen, entworfen. Es ist eine Quelle der Inspiration und Motivation für Studierende und Mitarbeitende, ähnliche von Studierenden und Mitarbeitenden geführte Nachhaltigkeitszentren einzurichten. Die Vision der Bewegung ist es, dass Hochschulen Katalysatoren für Nachhaltigkeit werden.





